PFLANZEN REINIGEN DIE LUFT IN DEINER WOHNUNG/BÜRO und sonstigen RÄUMEN:
 

Zimmerpflanzen werten eine Wohnung optisch auf und machen sie gemütlicher – klar. Aber sie können noch viel mehr. Sie verbessern das Raumklima und unser Wohlbefinden gleich mit.

Der Grund: Sie schaffen eine natürlich-frische Atmosphäre, die uns gerade im Winter gut tut. Zimmerpflanzen sind Schadstofffilter, Sauerstoffspender, Luftbefeuchter und Schalldämpfer. Das bestätigen auch Untersuchungen der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

  • Nasa wollte mit ihrer „Clean Air Study“ ursprünglich herausfinden, wie sie das Klima in den Raumstationen verbessern kann. Das Ergebnis: Pflanzen. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff und wandeln Kohlenstoffdioxid um, sondern sie können auch die Konzentration von Formaldehyd, Benzol, Xylol, Trichlorethylen und anderen Schadgasen in geschlossenen Räumen verringern.
  • Diese Stoffe werden in der Industrie oft verwendet und finden so den Weg in unsere vier Wände: durch Plastik, Wandfarben, Druckerpatronen, Waschmittel, Kleber, und, und, und. Die Chemikalien verursachen oft Kopfschmerzen, Schwindel oder teils sogar Herzrasen, sie reizen unsere Augen und unsere Atemwege.
  • Um dem entgegenzuwirken, empfehlen die Forscher mindestens eine Pflanze pro neun Quadratmeter. So nutzen wir ihre luftreinigende Wirkung optimal aus.  Und logisch: Je größer die Pflanze, desto größer der Effekt.
  • Und damit wir auch wissen, was wir uns am besten in die Wohnung holen, hat die Nasa auch gleich noch eine Liste der besten luftreinigenden Pflanzen mitgeliefert.
  • Hier die fünf Favoriten:
  • Die Grünlilie (Chlorophytum elatum): Sie braucht nicht viel, um zu überleben und ist daher ziemlich beliebt – auch bei denen, die keinen grünen Daumen haben. Die Grünlilie schaffte es, den für den Nasa-Test bewusst hoch gesetzten Formaldehydgehalt in einem geschlossenen Raum innerhalb von 24 Stunden um fast 90 Prozent zu reduzieren.
  • Efeu (Hedera helix): Er eignet sich perfekt, um Benzol loszuwerden. Im Test schaffte er es, den Gasgehalt um satte 90 Prozent innerhalb von 24 Stunden zu senken. Allerdings verträgt er geheizte Räume nicht so gut.
  • Die Friedenslilie (Spatiphyllum): Egal ob Ammoniak oder Benzol, diese Pflanze filtert so ziemlich alles aus der Luft. Trichlorethylen schaffte sie sogar um bis zu 23 Prozent zu senken. Das ist gut. Zum Vergleich: Der Efeu schafft hier nur elf Prozent. Außerdem ist sie ziemlich pflegeleicht.
    Nachteil: Manche Allergiker reagieren empfindlich auf sie und sie ist für Katzen und Hunde giftig
  • Die Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium):  Genau wie Spatiphyllum ist sie ein Allrounder – aber ebenfalls giftig für vierbeinige Mitbewohner.  Sie bringen mit ihren Blüten nicht nur Farbe in jedes Zimmer, sondern filtern dabei auch noch so einiges weg.
  • Der Drachenbaum (z.B. Dracaena marginata):  Auch diese Pflanze leistet gute Dienste, wenn es um die Formaldehyd-Vernichtung geht. Innerhalb von 24 Stunden wird sie für uns immerhin 70 Prozent des Stoffes los. Auch bei Benzol und Trichlorethylen ist ein reinigender Effekt noch spürbar.
     
  • Weitere günstige Pflanzen:
  • Bogenhanf (Sansevieria)
  • Birkenfeige (Ficus benjamina)
  • Efeutute (Scindapsus aureus)
  • Baumfreund (Philodendron)
  • An sich verbessert aber jede Grünpflanze das Raumklima!